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Innere Ruhe finden

Ordensgemeinschaft

1849 gründete Elisabeth Eppinger, Mutter Alfons Maria, in Bad Niederbronn/Elsass unsere Ordensgemeinschaft, die "Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern)". 

Von Anfang an galt ihre Sorge vor allem den Armen, Kranken und Benachteiligten. Durch ihre Zuwendung zu denen, die ihre Hilfe brauchen, soll Gottes barmherzige Liebe erfahrbar werden. „Niederbronner Schwestern“ leben und arbeiten heute in Europa, Afrika, Indien und Südamerika.

"De Fontibus Salvatoris"
Aus den Quellen des Erlösers.

Dieser Wahlspruch unserer Kongregation weist hin auf Jesus Christus, den Erlöser. Durch ihn ist die grenzenlose Liebe Gottes sichtbar und erfahrbar geworden. Sie ist die Quelle aus der wir leben. Nach seinem Beispiel wollen auch wir den Menschen in seiner Ganzheit wahrnehmen und ihm in Ehrfurcht und Wertschätzung begegnen – unabhängig von seiner Religion und gesellschaftlichen Stellung.

Zur Provinz

Geschichte

100 Jahre faszinierende Klostergeschichte blicken auf uns hinab. Die wichtigsten Daten finden Sie hier zusammengefasst. Regelmäßig finden auch Vorträge zur Klostergeschichte statt.

1919

beschloss das Generalmutterhaus im elsässischen Oberbronn die Gliederung der Kongregation in 2 französische und 2 deutsche Provinzen.

April 1919

Kauf des „Kohlberghofs“ in Bühl zum Ausbau als Mutterhaus der neuen Provinz Baden-Hessen. Der Besitz umfasste 6 ha Ackerland, mehrere Gebäude, Treib- und Gewächshäuser und einen Garten mit 1.200 Obstbäumen.

1920

Erste Einkleidung von 34 Postulantinnen und Profeß von 14 Novizinnen.

1923

Beginn eines großen Neubaus dank vieler Spenden aus Amerika und der Schweiz dank des unermüdlichen Einsatzes des ersten Spirituals Georg Schmieder.

1928

Feierliche Konsekration der im Barokstil erbauten Klosterkirche.

1939

Am 1.Januar dieses Jahres bucht der Chronist 1670 Profeßschwestern, 22 Novizinnen und 24 Postulantinnen und 158 Niederlassungen in den Diözesen Freiburg und Mainz.

1939-1945

Einrichtung verschiedener Lazarette im Kloster Maria Hilf und in 5 ordenseigenen und 13 nichtordenseigenen Einrichtungen.

1945

Ab Mai werden 230 Russen aus verschiedenen Lagern im Kloster gepflegt. Das Lazarett wird „Sanatorium Stalingrad“ genannt. Ab Oktober wird das Kloster zum Umschulungszentrum und Berufsausbildungszentrum für an Tuberkulose erkrankte französische Soldaten.

1948

Im Laufe des Jahres können durch 17 Exerzitienkurse sämtliche Mitglieder der Provinz erfasst werden und vielen Schwestern ein erstmaliger Besuch ihres Mutterhauses nach 8 Jahren ermöglicht werden.

1956

Bau des Kindergartens nach einer Anfrage der Stadt Bühl.

1966

Einweihung der St. Hedwigschule

2005

Die immer kleiner werdenden vier deutschsprachigen Provinzen werden zusammengelegt und erhalten eine gemeinsame Provinzleitung mit Sitz in Nürnberg. Somit ist Kloster Maria Hilf kein selbständiges Provinzhaus mehr.

2010

Übergabe der Verwaltung an weltliche Kräfte und Einrichtung eines Gästehauses für Erholungssuchende, Tagungsgäste, Jakobpilger, … Bis heute ist das Kloster für die Schwestern der Region ein wichtiger Ort, an dem Sie zu Exerzitien und bei anderen Gelegenheiten gerne zusammenkommen.

2018

Seligsprechung der Ordensgründerin Mutter Alfons Maria in einem feierlichen Akt im Dom zu Straßburg

Heute

Derzeit leben drei Konvente im Kloster Maria Hilf. Schwestern der Ruhestandsgemeinschaft St.Hedwig verbringen hier ihren Lebensabend, pflegebedürftige Schwestern finden in der Gemeinschaft des Alten- und Pflegeheims St. Josef liebevolle Aufnahme und Versorgung. Die Schwestern des Konvents St.Rafael kümmern sich zusammen mit einem Team von weltlichen Mitarbeitern um das Wohl der Klostergäste. Zusammen mit internen und externen Referenten bieten die Schwestern den Besuchern mit vielen Initiativen ganzjährige Möglichkeiten zur geistlichen Begleitung.

Unser Kloster

Unser Kloster ist ein spiritueller Ort, gerne lassen wir Schwestern, Sie an unserem Leben teilhaben. Ob Sie an Gebet und Eucharistiefeiern teilnehmen möchten, eine Klosterführung oder ein Gespräch vereinbaren wollen, eine Anleitung zum Rosenkranzknüpfen brauchen, eine Zeit der Besinnung oder einen Ort der Meditation. Wir sind gerne für Sie da.

Möchten Sie die Klosterkirche für ein Konzert oder eine Lesung nutzen, sprechen Sie uns einfach an.

Besinnliche Momente

Kindergarten

Kindergarten